Der Mittelpunkt ist die Idee einer Praxis

Der Mittelpunkt ist nicht von Dauer

Das Mandala ist eine praktische Erfahrung, dass Mandala selbst ist die Idee davon, ist die Abstraktion dieser Erfahrung, aber es ist keine Idee im Sinne von: einer nicht überprüften Praxis, eines nur auf dem Papier Entworfenen, eines nur in der Idee entstandenen. Es ist eine Idee, die aus der Praxis entstanden ist, das heißt, dass aller aller wichtigste ist, es geht hier um Praxis, es geht nicht darum, sich an dem Mandala einfach nur so zu erfreuen, das kann man machen, aber das ist einfach nur 5 Prozent, die 95 Prozent sind, dass das Mandala einer praktischen Erfahrung entspricht und die erste Erfahrung, die man machen kann, ist, dass das Mandala unaufhörlich wirkt, das heißt, es ist egal, ob so die Erfahrung heute machst oder morgen und ob du sie einmal oder mehrmals machst, man kann diese Erfahrung immer machen und man kann diese Erfahrung auch immer anwenden und anwenden heißt, die Erkenntnisse die man daraus gewinnt sind, das philosophische ist ja, „Alles kommt aus Einem“, das praktische ist, dass du die Erkenntnis gewinnen kannst, dass zwar Alles aus Einem kommt, aber dass du selbst kaum in der Lage bist, dieses Eine, diesen Mittelpunkt, länger als ein paar Sekunden zu halten.

Die Erkenntnis ist von Dauer

Wenn du das aber mehrmals übst, wirst du die Erkenntnis bekommen, dass die Haltung, die dort drinnen liegt, absoluter Akzeptanz dessen entspricht, was aus dieser Mitte heraus entsteht, dass heißt, es geht nicht darum, ständig in der Mitte zu sein, die große Erkenntnis, die wirklich in der Praxis jeden Tag für den Rest unserer aller Leben zu haltende Haltung, ist es, dass alles, was aus dieser Mitte geboren wird, zu akzeptieren ist.