Kleidung und Haltung

Sich zu recht machen und für den Gebrauch herrichten
Mein erster Eindruck noch abends bei der Ankunft in Wien war, dass die Wiener sich in irgendeiner Art zurecht machen, und zwar in einer sehr angenehmen Art, in so einer Art, die mir im Moment sehr entgegen kommt, nämlich, dass man sich nicht wegwirft, dass man nicht sagt, das ist alles egal, ich sag‘, ich kann alles machen, was ich will und sich dann extra hässlich gibt, was die Berliner durch und durch machen.

Lebenshaltung kosten
Hier ist es extra ein bisschen adrett, extra so ein bißchen, nicht schick, aber so Lust, es angenehm zu machen, Lust, eine gewisse Ästhetik zu vollbringen.
Und ich möchte das gerne aufnehmen, ich hab‘ das insofern schon aufgenommen, dass ich wieder mehr Hemden trage anstatt T-shirts.
Das sind keine Kleinigkeiten, das sind Haltungen, Lebenshaltungen und ich möchte es gerne übernehmen, dass ich mich durchaus ein bisschen so zeige. Außerdem ist das auch gut, um Frauen zu gewinnen und das steht nach wie vor auf dem Plan.

Kleidung ist Haltung
Das mit der Kleidung, ist nämlich eine Haltung, die mir sehr gut gefällt, und die ich jetzt anfange. Die Haltung einerseits, dass ich mir genug bin und andererseits, dass ich durchaus um Anerkennung buhle und mich auch zeige und mich auch öffne.
Dass ich mir selbst genug bin bedeutet auch, dass wenn Sachen mir nicht d’accord sind, nicht mit mir übereinstimmen, und ich mich selbst verführe, in eine schlechte Stimmung zu kommen, dass ich mich dann davon auch abschotten kann, denn ich bin mir genug.
Und andererseits, dass ich auch sagen kann, was ich von jemandem möchte.
Das ist also eine sehr ausgebildete und sehr differnezierte Haltung, sich selbst und anderen gegenüber.
Und die soll mich lebendig machen.

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